Dt. Reizdarmselbsthilfe e.V.

Gemeinnütziger Verein
Postfach 70 02 18
60552 Frankfurt am Main

Tel: 069-713 77886
Fax: 069-713 77886

E-Mail: info@reizdarmselbsthilfe.de

Telefonsprechstunde:
Montag und Donnerstag
von 13 bis 17 Uhr.

Aktuelles

Die Dt. Reizdarmselbsthilfe e.V. möchte für Sie da sein. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen, Anregungen und Interesse!

Unser Beratungsteam steht Ihnen telefonisch Montags und Donnerstags von 13:00 -17:00 Uhr unter der Telefonnummer: 069-71377886 zur Verfügung.

Sie können uns auch unter info@reizdarmselbsthilfe.de kontaktieren. Wir freuen uns, bald von Ihnen zu hören.
Ihr Reizdarmselbsthilfe Team

Fragen und Antworten bei Reizdarm
Wirksam und sanft – Heilpflanzen bei Reizdarmbeschwerden
Antworten auf Ihre Fragen!

„Arzneipflanzen sind gut verträglich und damit für eine dau­erhafte Anwendung beson­ders geeignet. Daher ist ihr Ein­satz bei chronischen Darmerkrankungen wie Reizdarm empfehlenswert“, so lautet das einhellige Fazit der Experten unserer jährlichen telefoni­schen und E-Mail-Beratungsaktionen. „Sei es Myrrhe, Flohsamen oder Kamille, viele Reizdarmpatienten setzen zur Linderung ihrer Beschwerden bereits Heilpflanzen ein und haben damit gute Erfahrungen gemacht“, berichten die Ärzte. Oft werden in modernen pflanzlichen Arzneimit­teln mehrere Pflanzen kombiniert verwendet, da sie sich in ihrer Wirkung sinnvoll ergänzen.

Am 8. und 10. November 2016 standen Privatdozentin Dr. Nicole Bregenzer, Tegernheim, Prof. Dr. Jost Langhorst, Essen, Dr. Bernharda Schinke, Mainz, und Dr. Petra Sandow , Berlin, interessierten RDH-Mitgliedern zwei Stunden lang Rede und Antwort.

Hier finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen und Antworten unserer Beratungsaktionen der letzten drei Jahre (2014-16) >>

Die Experten:

PD Dr. med. Nicole Bregenzer
Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Naturheilverfahren, Tegernheim


Dr. med. Bernharda Schinke
Praktische Ärztin mit
Schwerpunkt Naturheilverfahren, Mainz

Prof. Dr. med. Jost Langhorst
Leiter Zentrum für Integrative Gastroenterologie, Kliniken Essen-Mitte, Universität Duisburg-Essen

Dr. Petra Sandow
Allgemeinmedizinerin und
Ärztin für Naturheilkunde,
Berlin

Bitte beachten Sie: Der von unseren Experten erteilte Rat ist von genereller und unverbindlicher Natur und ersetzt keinesfalls die individuelle ärztliche therapeutische Diagnose und Behandlung.

Diese Beratungsaktion wurde ermöglicht
mit freundlicher Unterstützung von:
www.pflanzliche-darmarznei.de

Konfokale Laserendomikroskopie bei Reizdarmsyndrom

„In einer neuen multizentrischen Studie unter Leitung der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin wird geprüft, ob ein neuartiges Untersuchungsverfahren - konfokale Laserendomikroskopie - vorhersagen kann, welche Reizdarmpatienten weizenempfindlich sind. „Etwa jeder dritte Reizdarmpatient könnte in Wirklichkeit unter einer Weizenempfindlichkeit leiden“, erklärt der Studienleiter Christian Bojarski.
In Deutschland leiden schätzungsweise zwölf Millionen Menschen unter dem Krankheitsbild Reizdarm. Betroffene klagen häufig über Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Völlegefühl.
Die Charité und die beteiligten Universitätskliniken in Erlangen, Jena und Kiel suchen für die von der DFG geförderte Studie Patientinnen und Patienten.
Der Studienverlauf sieht vor, dass mittels konfokaler Laserendomikroskopie die Reaktion des Dünndarms auf Weizen untersucht wird. Anschließend sollen sich die Teilnehmer über einen Zeitraum von acht Wochen strikt glutenfrei ernähren und werden in dieser Zeit regelmäßig telefonisch zu ihren Beschwerden befragt. Interessierte Patientinnen und Patienten müssen zwischen 18 und 60 Jahren alt sein, unter dem Reizdarmsyndrom leiden und tägliche Beschwerden haben. Interessierte erhalten im Internet auf https://reizdarmstudie.charite.de oder unter der Telefonnummer 030 / 450 51 44 15 weitere Informationen.“

FODMAP - Rezeptwettbewerb

Viele RDS Betroffene können ihre Symptome durch ihre Lebensweise beeinflussen.
Wir wollen, dass dabon möglichst viele profitieren, denn dieses Einzelwissen birgt einen großen Erfahrungsschatz für alle.

Im FODMAP Rezeptwettbewerb können sie ihr bestes Rezept an den Start schicken und nebenher auch noch gewinnen.

http://www.fodmap-info.de/fodmap-rezept-wettbewerb/

Reizdarm - Probiotikastudie in Gauting/München

Probiotika haben in der Therapie des Reizdarmsyndroms einen hohen Stellenwert, obwohl aus klinischen Studien wenig zur Wirksamkeit der Präparate bekannt ist.

In einer klinischen Studie wird aktuell eine Probiotikatherapie in der Indikation Reizdarmsyndrom getestet. Die Studie wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte http://www.bfarm.de/DE/BfArM/_node.html (BfArM) genehmigt und durch die Ethikkommission der BLÄK positiv bewertet.

Wenn sie Interesse an einer Teilnahme haben und in der Lage sind in regelmäßigen Abständen im Studienzentrum zur Kontrolle zu kommen klicken sie bitte auf folgenden Link:

http://www.gesundheitszentrum-starnbergersee.de/info/aktuelles/news/?tx_ttnews%5btt_news%5d=42&cHash=8ea754f74290962b22770a05df9d95c9

oder wenden sich direkt an uns:
info@internistenzentrum.de

reizdarm.one

Mit der Low FODMAP Diät gegen Reizdarm Symptome

Dr. Sue Shepherd von der Monash Universität in Australien leidet unter Zöllakie. Durch ihre Erkrankung kennt sie die tägliche Belastung durch chronische Erkrankungen des Verdauungstraktes zu Genüge. Dies hat die Ernährungsexpertin angetrieben, neue Ernährungsansätze wie die Low FODMAP Diät zu erforschen und bekannt zu machen. Eine FODMAP-arme Diät konnte schon das Leben vieler Reizdarmpatienten erleichtern.

Auf der Seite www.reizdarm.one wird kostenlos relevantes Wissen rund um die fermentierbaren Kohlenhydrate, FODMAPS’s, zusammengestellt. Außerdem gibt es hier eine FODMAP Liste mit relevanten reizdarmfreundlichen Lebensmitteln sowie drei FODMAP Rezepte zum Nachkochen. Neben Informationen zu der FODMAP Diät finden sich auf reizdarm.one auch aktuelle Informationen über die Ernährung und Reizdarm Behandlung.

HIER finden Sie die kostenlose Einführung in die Low FODMAP Diät: www.reizdarm.one

Studienaufruf:

Yoga und Ernährungsberatung in der Behandlung des Reizdarmsyndroms

Leiden Sie regelmäßig an Verdauungsbeschwerden, die Sie belasten oder einschränken? Sie beobachten häufig ein Völlegefühl, Krämpfe, Schmerzen oder fühlen sich gestresst und erschöpft?

Im April 2016 startet an den Kliniken Essen-Mitte in der Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin eine neue Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit von Yogaübungen und Ernährungsberatung, die eigens zur Reduktion von Symptomen des Reizdarmsyndroms entwickelt wurden.

Sie können teilnehmen, wenn Sie:
- mindestens 18 Jahre alt sind, und seit mindesten 6 Monaten unter den Beschwerden eines Reizdarms leiden
- eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung bei ihnen ausgeschlossen wurde

Wenn Sie Interesse an einer Studienteilnahme haben, können Sie sich unter folgender Nummer weitere Informationen zur Studie einholen: 0201-17425508

Links:


Beschwerden am Verdauungsapparat sind weit verbreitet und vielfältig sind die diagnostizierbaren Krankheitsbilder, die sie verursachen. Doch bei 60-70% der Patienten kann niemals ein organischer Grund für das Leiden festgestellt werden. Zu diesen funktionellen Syndromen des Gastrointestinaltraktes gehört das Reizdarmsyndrom/RDS (engl. IBS "Irritable Bowel Syndrome"). Als Ursachen werden Fehlregulationen der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Traktes, erhöhte Schmerzempfindlichkeit der Eingeweide und psychogene Faktoren angenommen. Neue Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass das RDS/IBS vor allen auf eine Störung der Bewegungsfähigkeit des unteren Darmtaktes zurückzuführen ist. Eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Bewegungsfähigkeit und des Schmerzempfindens im Magen-Darm- Trakt spielt der Botenstoff Serotonin.

Was wir Ihnen hier bieten
Die Dt. Reizdarmselbsthilfe e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, in diesem Bereich der scheinbar unerklärlichen Verdauungsbeschwerden aufzuklären und zu informieren.

Wir wollen dabei die Kommunikation und den Austausch zwischen

  • Ärzten
  • Apothekern
  • Selbsthilfegruppen, der pharmazeutischen Industrie
  • und allen anderen Anbietern im Gesundheitswesen fördern, die sich mit diesem komplexen Krankheitsgeschehen befassen.

Betroffene finden weitere Informationen zur Selbsthilfe unter dem Button "Wir über uns." Hier finden Sie auch Zugang zu regionalen Selbsthilfegruppen in Deutschland und zu anderen europäischen Reizdarm-Patientenorganisationen. Unter der Rubrik "Nur für Mitglieder" wird unseren Mitgliedern ermöglicht auf eine ganze Reihe von Ausgaben von unserer Vereinszeitschrift DARMVITAL zuzugreifen, als auch auf unseren monatlichen Infoletter. Zukünftig wird hier besonderer Service & Informationen speziell für Mitglieder zu finden sein.

 
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